torstensimon / pixabay.com

Brennpunkt Wildschäden – Aktuelle Herausforderungen für Jagdgenossenschaften und kommunale Eigenjagdbesitzer

Es gibt wohl im Umfeld der Jagd nichts Vergleichbares, das ähnlich emotional geführte Diskussionen hervorruft, wie das Thema Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft und die damit verbundene Frage einer angemessenen Bejagung von Wildschwein, Hirsch & Co. Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz lädt am 23. Oktober 2019 nach Emmelshausen zur gemeinsamen Diskussion über Lösungswege im Spannungsfeld Wildschäden und Jagd.

Trotz großer Bemühungen konnte die rasante Zunahme des Schwarzwildes bis zum heutigen Zeitpunkt nicht entscheidend abgeschwächt werden. In einigen Regionen hat der Wildschaden in der Landwirtschaft, hervorgerufen durch Wildschweine, enorme Ausmaße angenommen. Manche Jagdbezirke sind kaum noch zu verpachten. Zu allem Überfluss droht nun ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Es stellt sich die Frage: Ist die Situation mit jagdlichen Mitteln überhaupt noch in den Griff zu bekommen?

Waldbesitzende Kommunen stehen derzeit vor ganz anderen Herausforderungen: Landesweit sterben eine Vielzahl von Bäumen aufgrund von Sturm, Trockenheit und Insektenfraß ab. In Zukunft wird eine stärkere Risikovorsorge notwendig sein, damit die sozialen, ökologischen und ökonomischen Leistungen des Waldes auch für die kommenden Generationen erhalten bleiben. Es gilt darum, einen vielfältigen Mischwald zu etablieren und dabei Wildschäden in Form von übermäßigem Verbiss der jungen Bäume möglichst zu vermeiden. Dazu kann die Jagd zweifelsohne einen entscheidenden Beitrag leisten.

Wenn es um Wildschäden geht, stehen die Gemeinden und Jagdgenossenschaften häufig im Mittelpunkt der Konfrontation zwischen den verschiedenen Interessensgruppen. Gleichzeitig haben sie es als Jagdrechtsinhaber selbst in der Hand, Konflikten vorzubeugen und die Weichen frühzeitig für die Vermeidung hoher Wildschäden zu stellen. Mit unserer landesweiten Informationsveranstaltung möchten wir dieses Thema aufgreifen und gezielt die Rolle der Gemeinden und Jagdgenossenschaften in den Fokus nehmen.

23. Oktober 2019, 14:00 bis 18:00 Uhr
Zentrum am Park (ZAP) Rhein-Mosel-Str. 45, 56281 Emmelshausen

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt mittels Online-Registrierung bis zum 14.10.2019. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

Rückfragen bitte an Herrn Dr. Stefan Schaefer (Tel. 06131/2398-124, E-Mail: ) oderHerrn Maximilian Hauck (Tel. 06131/2398-165, E-Mail: ).

Downloads:

Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ja, ich stimme zu.