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Kommunen helfen Kommunen – Spendenaktion und Hilfsportal für Städte und Gemeinden

Die Folgen der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind verheerend. „Zur Stunde geht es um passgenaue Soforthilfe für die Menschen. In einem zweiten Schritt müssen betroffene Städte und Gemeinden die Infrastruktur wieder aufbauen“, erklärten Dr. Karl-Heinz Frieden, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, und Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, am Dienstag.

„In den vergangenen Tagen haben uns bereits zahlreiche Hilfsangebote von Einzelpersonen, aber auch Kommunen erreicht. Manche wollen Fachpersonal zur Verfügung stellen, andere Materialien und Geräte für die Verwaltungen und Werke. Dafür sind wir überaus dankbar. Das Hochwasser hat tausende Häuser, Wohnungen, Geschäfte zerstört, aber auch große Teile der Infrastruktur, zum Beispiel Schulen, Straßen und Brücken. Für den Wiederaufbau wird es Jahre brauchen. Da ist jede Hilfe willkommen!“, so die Spitzenvertreter der Kommunalverbände.

Um finanziell zu unterstützen, haben der Deutsche Städte- und Gemeindebund und das Deutsche Rote Kreuz auf Initiative des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz und des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen ein Spendenportal eingerichtet. Unter der Adresse www.drk.de/dstgb können Kommunen in ganz Deutschland, aber auch Privatpersonen, für die Menschen in den Katastrophengebieten spenden und die Arbeit des Roten Kreuzes vor Ort unterstützen.
Um Hilfsangebote und konkrete Bedarfe vor Ort passgenau zusammenzubringen, haben der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen außerdem eine digitale Plattform eingerichtet.

Das Angebot für den interkommunalen Abgleich steht Städten und Gemeinden bundesweit über das Netzwerk Kommunen zur Verfügung. Das Vernetzungsangebot kann in den kommenden Monaten dazu beitragen, Hilfen so zu koordinieren, dass sie vor Ort Wirkung entfalten“, so die kommunalen Spitzenvertreter.

„Den Betroffenen gilt unsere volle Solidarität. In der Stunde der Not zeigt sich, wie gut unsere Gesellschaft zusammenhält. Aufrichtig danken möchten wir allen Hilfskräften! Was Haupt- und Ehrenamtliche aus den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr, den Hilfsorganisationen, die Beschäftigten bei Polizei und den Kommunalverwaltungen, aber auch freiwillige Helferinnen und Helfer geleistet haben, verdient unsere höchste Anerkennung!“, so Frieden und Sommer abschließend.


Pressemitteilung von Städte- und Gemeindebund NRW und Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz vom 20. Juli 2021

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