Winfried Manns seit 06.11.2006 Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz

Bürgermeister Winfried Manns, Verbandsgemeinde und Stadt Konz, hat in der heutigen Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz turnusmäßig das Amt des Vorsitzenden von Bürgermeister Heijo Höfer, Verbandsgemeinde und Stadt Altenkirchen, übernommen.
 

Er ist damit der oberste Interessenvertreter der 2.457 kreisangehörigen Gemeinden, Städte und Verbandsgemeinden im Land.

 

Diesen Wechsel im Vorsitz sieht die Satzung des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz vor. Danach werden der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes für vier Jahre gewählt. Diese Wahl erfolgte in der Mitgliederversammlung 2004 mit der satzungsmäßigen Vorgabe, dass Bürgermeister Heijo Höfer zunächst das Amt des Vorsitzenden, Bürgermeister Winfried Manns das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden ausübt. Nach Ablauf von zwei Jahren wird der Vorsitzende Stellvertreter und der Stellvertreter wird Vorsitzender.

 

Nähere Informationen zu den beiden Vorsitzenden

 

                 Winfried Manns

       Heinz-Joachim (Heijo) Höfer

 

    
 

 

Seit 1992 hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Konz und ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Konz

 


 

Seit 1992 hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenkirchen und ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Altenkirchen

Geboren am 03.04.1950 in Ötzingen/Westerwald, verheiratet
Geboren am 06.09.1953 in Bad Kreuznach, verheiratet

Ausbildung

 

  • Abitur 1970 in Montabaur
  • Studium der Rechtswissenschaften und der Soziologie von 1972 - 1978 in Frankfurt, 2. Juristisches Staatsexamen 1981

Ausbildung

 

  • Abitur 1973 in Bad Kreuznach
  • Studium der Rechtswissenschaften von 1974 – 1979 in Mannheim und Heidelberg, 2. Juristisches Staatsexamen 1982

Beruflicher Werdegang

 

  • 1981 – 1987 Beamter (zuletzt als Ver-
    waltungsoberrat) beim Landesarbeitsamt Hessen in Frankfurt/Main und bei der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg
  • 1987 – 1992 Baureferent (zuletzt als
    Stadtverwaltungsdirektor) bei der Stadt Mainz, fachlicher Vertreter des Baudezernenten

Beruflicher Werdegang

 

  • 1979 – 1983 Mitarbeit in einer Ludwigs-
    hafener Rechtsanwaltskanzlei
  • 1983 – 1992 Beamter (zuletzt als
    Regierungsdirektor) im Geschäftsbereich des rheinland-pfälzischen Ministeriums des Innern und für Sport mit Stationen bei der Bezirksregierung Trier, Kreisverwaltung Daun und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen

Motivation und Ziele für die Arbeit im GStB

 

Die Stärkung und der Erhalt der Selbstverwaltung der Gemeinden, ihre finanzielle Absicherung und die sich daraus ergebenden Gestaltungsmöglichkeiten haben mich bewogen, das Amt des Bürgermeisters anzunehmen.

 

Mit Beginn meiner Tätigkeit 1992 in Konz war mir klar, diese Aufgabe ist nur zu schultern, wenn eine entsprechend starke Interessensvertretung der Gemeinden vorhanden ist.

 

Deswegen habe ich mich sofort in den Gremien des GStB engagiert, als Kreisvorsitzender des Kreises Trier-Saarburg und im Landesausschuss, aber auch politisch in der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU und CSU (KPV).

 

Durch die landesweite Kenntnis der kommunalen Situation ist der GStB mit einem großen Erfahrungswissen ausgestattet. Die Nutzung und die Weitergabe dieser Kenntnisse hat für die Beratung der Gemeinden, aber auch für die Ausübung des Bürgermeisteramtes als Orts- und Verbandsbürgermeister und die Bewältigung der Ratsarbeit große Bedeutung.


Motivation und Ziele für die Arbeit im GStB

 

Die Arbeit in den Gremien des GStB hat mich seit meinem Amtsantritt als Bürgermeister im Jahre 1992 interessiert, denn in ihnen wird die außerordentliche Vielfalt unseres Landes Rheinland-Pfalz deutlich.

 

Diese Vielfalt der Menschen und ihrer Lebensumstände bereichert den eigenen Erfahrungsschatz und ist hilfreich für die Ausübung eines Bürgermeisteramtes. Gleichzeitig ist der Verband ein einflussreicher Vertreter kommunaler Interessen, was sich mittelbar positiv auf die eigenen Belange vor Ort auswirkt.

Als Jurist war mein Weg in den Ausschuss für Verfassung, Verwaltung und Europa (Rechtsausschuss) vorgezeichnet. Als Vorsitzender dieses Ausschusses vertrete ich den GStB auch auf der Bundesebene beim Deutschen Städte- und Gemeindebund. Weitere überregionale Erfahrungen konnte ich in verschiedenen Arbeitsgruppen der Bundes-SGK (Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik) sammeln.

 

Verleihung der Stadtrechte an die Ortsgemeinde Nieder-Olm
durch den Minister des Innern und für Sport im Rahmen der Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes am 6. Nov. 2006 in Nieder-Olm

 

„Die Entscheidung des rheinland-pfälzischen Kabinetts, unserem Antrag zu entsprechen und Nieder-Olm die Bezeichnung ‚Stadt’ zu verleihen, hat uns sehr gefreut und ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Gemeinde“, fasst Ortsbürgermeister Reinhard Küchenmeister (CDU) die Freude über die positive Nachricht aus der Landeshauptstadt in Worte. Die vielen positiven Signale aus der Bürgerschaft sowohl der Ortsgemeinde aber auch aus der Verbandsgemeinde zeigten, dass mit dieser Entscheidung den persönlichen Empfindungen vieler Menschen Rechnung getragen werde, die Nieder-Olm schon bisher als „Stadt“ ansahen.

 

Unbestreitbar sei die Entscheidung der Landesregierung in Rheinland-Pfalz auf die Entwicklung der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten zurückzuführen. „Jeder von uns kann für sich in Anspruch nehmen, an dieser Entwicklung in verschiedener Form und Intention mitgewirkt zu haben. Dies gilt nicht nur für die verschiedenen Parteien und Fraktionen, sondern vor allem für die Bürgerschaft“, erläutert der Ortsbürgermeister. Beispielhaft nennt er die vielen Modernisierungsmaßnahmen von privaten Grundstücks- und Hauseigentümern. Mit vielen Investitionen sei das unmittelbare Lebensumfeld in den Straßen und auf den Plätzen insbesondere in Verbindung mit öffentlichen Modernisierungsmaßnahmen nachhaltig verbessert worden.

 

Ausdrücklich dankt Küchenmeister seinen Vorgängern im Amt, die erheblichen Anteil an der Verleihung der Stadtrechte hätten. So stünden beispielhaft die Namen Dr. Hans-Valentin Kirschner für die Schaffung des Schulzentrums, Hartmut Schäfer für die Ortskernsanierung und Herbert Bouteraa für den Bau der Ludwig-Eckes-Festhalle. Diese Aufzählung zeige in Stichworten die durchgängige und konsequente Weiterentwicklung der Gemeinde zu dem heutigen Entwicklungsstand. Andere ebenfalls wichtige Entwicklungen wie das Tangentensystem um die Gemeinde, die verschiedenen Gewerbe- und Wohngebiete, jetzt aktuell der Gewerbepark und das neue Baugebiet Weinberg Zwei, wären in diesem Zusammenhang ebenso zu nennen wie die Schaffung von Sportanlagen, zuletzt die neue Heinz-Kerz-Sporthalle, die Friedhofsneugestaltung sowie die bereits eingeleitete Verbesserung des Bahnhofs.

 

Ortsbürgermeister Reinhard Küchenmeister freut sich zusammen mit dem Ortsgemeinderat auf die anstehende Überreichung der Verleihungsurkunde durch den Minister des Innern und für Sport im Rahmen der Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes am 6. Nov. 2006 in Nieder-Olm. „Wir sind stolz darauf, im Rahmen dieser Veranstaltung die Urkunde im Beisein von vielen Kolleginnen und Kollegen aus Rheinland-Pfalz überreicht zu bekommen und betrachten die damit einhergehende Auszeichnung als Belohnung für die bisherige gemeinsame Arbeit und zugleich als Auftrag, die kontinuierliche Entwicklung der Stadt Nieder-Olm weiter voran zu treiben. Dies gilt insbesondere für die Neugestaltung des zukünf¬tigen Stadtkerns, die in der Ratssitzung am 2. Nov. 2006 entsprechend der Empfehlung der Bürgerschaft in den sog. ‚OM-Cafes’ grundsätzlich beschlossen wurde“, führt Küchenmeister abschließend aus.

 

Nieder-Olm, 03.11.06
gez. Unterschrift
Reinhard Küchenmeister
- Ortsbürgermeister -

 

Pressemitteilung GStB RLP vom 06. November 2006

 

 

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