Stadt Schifferstadt: Leben zwischen Rhein und Reben
Arbeiterwohngemeinde entstehtIm 19. Jahrhundert begann eine Zeit friedlicher und ungestörter Entwicklung. Das wirtschaftliche Leben der Gemeinde war zur damaligen Zeit hauptsächlich durch Landwirtschaft und Handwerk geprägt. Der Bau der ersten pfälzischen Eisenbahn (1845 - 1847) und die Gründung der BASF (1865) hatten zur Folge, dass die Bevölkerung stark anwuchs, und dass aus der ehemaligen Bauerngemeinde durch das Angebot neuer Arbeitsplätze eine reine Arbeiterwohngemeinde wurde. Der Beginn der Industrialisierung ließ auch die Gemeinde Schifferstadt wachsen. Mehrere kleine Betriebe siedelten sich an. Langsam entwickelte sich das Arbeiterdorf zur größten pfälzischen Gemeinde. Die Bevölkerungszahl stieg auf 11.500 nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Stadterklärung erfolgte am 01.10.1950 durch die Landesregierung Rheinland-Pfalz. Jetzt setzte eine in der Geschichte Schifferstadts einmalige Aufwärtsentwicklung ein. Im Süden des Orts entstand ein neuer Stadtteil. In zwei Gewerbegebieten und zwei großen Industriegebieten konnten mehrere Betriebe angesiedelt werden, so dass heute ca. 4.000 Arbeitsplätze in Schifferstadt angeboten werden können. Baugebiete und IndustriearealeIn den letzten Jahren wurden große Anstrengungen unternommen, um Bauland und Gewerbeflächen anbieten zu können. So hat die Stadt heute über 57 ha Bauland und mehr als 79 ha Gewerbeflächen zu bieten. Schifferstadt hat sich durch die Erschließung dieser großzügigen Baugebiete und Industrieareale als bedeutender Anziehungspunkt für die benachbarten Industriezentren etabliert. Wer in Schifferstadt bauen oder die vielfältige Geschäftswelt mit einem Gewerbebetrieb bereichern will, ist herzlich willkommen. Platz gibt es genug.
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