Jagdgenossenschaften

Aktuell

Die April-Ausgabe des BlitzReports – Fachbeirat "Forst und Jagd" ist erschienen.

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Der Gemeinde- und Städtebund hat am Montag, den 12. September 2016 im Zentrum am Park (ZaP) in Emmelshausen eine Informationsveranstaltung zum Thema „Aktuelles Für Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer" durchgeführt. Die Vorträge stehen ab sofort zum Download bereit.

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Die gemeinsamen Bejagungsempfehlungen und Maßnahmen des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V., der Interessengemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenbesitzer im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., der Fachgruppe Jagdgenossenschaften im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz-Süd e.V., des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz e.V., des Ökologischen Jagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. und des Landesverbandes der Berufsjäger Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. wurden veröffentlicht.

>>> Handlungsprogramm 2016/17

>>> Anschreiben zum Handlungsprogramm 2016/17

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Gemeinde- und Städtebund als Interessenvertretung der kommunalen Eigenjagdbesitzer und Jagdgenossenschaften


Die Gemeinden sind in mehrfacher Hinsicht von Fragen des Jagdwesens berührt, insbesondere als Eigentümer bejagbarer Grundstücke in der Gemarkung, durch die Übernahme der Verwaltung der Angelegenheiten für die örtliche Jagdgenossenschaft sowie als zuständige Behörde bei Verfahren in Wildschadenssachen.

 

In Rheinland-Pfalz ist die Kooperation zwischen Gemeinden und Jagdgenossenschaften besonders eng. In einer Vielzahl von Fällen ist die Ortsbürgermeisterin/der Ortsbürgermeister gleichzeitig Jagdvorsteher, die Kommune der größte Jagdgenosse in der Jagdgenossenschaft und die Verwaltungsgeschäfte werden von der Gemeinde auftragsweise für die Jagdgenossenschaft wahrgenommen. Jagdpachtanteile, welche die Jagdgenossen für den Wirtschaftswegebau zur Verfügung stellen, werden auf die beitragsfähigen Aufwendungen und Kosten angerechnet.

 

Weit überwiegend haben die Kommunen auf die Selbstständigkeit ihrer kommunalen Eigenjagdbezirke (bis auf Widerruf) verzichtet. Diese Praxis kommt den Interessen der Jagdgenossenschaften sehr entgegen, weil die Kommunen häufig die jagdlich wertvollen Waldflächen in den gemeinschaftlichen Jagdbezirk einbringen.

 

Die Interessenvertretung und die Beratung von Gemeinden und Jagdgenossenschaften erfolgt in Rheinland-Pfalz – im Unterschied zu anderen Bundesländern – traditionell über den Gemeinde- und Städtebund als kommunalen Spitzenverband. Der Gemeinde- und Städtebund ist bemüht, die bewährte und vertrauensvolle Kooperation zwischen Gemeinden und Jagdgenossenschaften vor Ort zu erhalten.
 

 

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