Schulentwicklung in Rheinland-Pfalz - Zweigliedrigkeit des Schulsystems

Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz begrüßt im Grundsatz die Entscheidung der Landesregierung für ein zweigliedriges Schulsystem.
 

„Dies ist ein wichtiger Schritt, um der Negativentwicklung der Hauptschulen zu begegnen, die trotz hervorragender Arbeit vor Ort und engagiertem Einsatz der Beteiligten nicht mehr die gewünschte Akzeptanz gefunden haben“, so der Vorsitzende des Gemeinde -und Städtebundes, Bürgermeister Winfried Manns.

 

Nicht zuzustimmen ist allerdings Frau Staatsministerin Ahnen, soweit sie sich für eine Schulträgerschaft weg von den Verbandsgemeinden und hin zur Kreisebene ausgesprochen hat.

 

Es muss vielmehr gewährleistet sein, dass ein mittlerer Bildungsabschluss (Sek. I) wohnortnah erreicht werden kann. Die Verbandsgemeinden und die verbandsfreien Gemeinden und Städte sehen es als eine ihrer zentralen Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung an, vor Ort als kommunale Schulträger einen mittleren Schulabschluss anzubieten. Bildung ist als ein Herzstück der kommunalen Selbstverwaltung zu sehen und gehört in die Hände (Trägerschaft) der kommunalen Gebietskörperschaften vor Ort.

 

Umso mehr begrüßt Bürgermeister Manns, dass eine endgültige Entscheidung über die künftige Schulträgerschaft erst im Zuge der Verwaltungsreform getroffen werden soll. „Hier werden wir deutlich machen, dass die Schulversorgung vor Ort als eine zentrale kommunale Angelegenheit zu sehen ist, bei der die Verbandsgemeinden und kreisangehörigen Städte und Gemeinden sich als kompetente Partner und Schulträger bewährt haben.“

 

Pressemitteilung GStB vom 31. Oktober 2007

 

 

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