GStB geht mit barrierefreier Homepage online

Mit neuem Design und erweiterten Informationsangebot präsentiert sich ab sofort der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz im Internet. Auch behinderte Menschen, insbesondere blinde Surferinnen und Surfer, haben Zugang zu den Webseiten und können die Texte uneingeschränkt nutzen.
 

Neu unter www.gstbrp.de sind die GStB-Kommentare und -Berichte, die Serie "Gemeinde des Monats" sowie ein komfortabel gestalteter Mitgliederservice, der unter anderem ein Formular zur Bestellung von Publikationen enthält.

 

Unter dem Menüpunkt "Gemeinde des Monats" erhalten die Kommunalverwaltungen künftig die Möglichkeit, ihre Gemeinde der Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu werden die Beiträge aus der Verbandszeitschrift "Gemeinde und Stadt" der Reihe "Städte und Gemeinden stellen sich vor" regelmäßig auf der Homepage veröffentlicht. Das Archiv der Beiträge ist nach Regionen strukturiert. Entsprechend dem Marketing der Rheinland-Pfalz-Tourismus GmbH gliedern sie sich in Eifel-Ahr, Hunsrück-Nahe, Mosel-Saar, Pfalz, Rheinhessen, Rhein Lahn Taunus und Westerwald. Besucher der Homepage können auf diese Weise jederzeit einen älteren Beitrag ansehen oder sich ganz gezielt über ihre bevorzugte Region für ihren Urlaub oder gar für ihre Unternehmensgründung informieren.

 

Das Angebot unter "Mitgliederservice" forciert den Dialog zwischen Verband und Mitgliedern. Der GStB lädt die Verwaltungen unter "Lob und Kritik" zum offenen Wort ein, auch allgemeine Anfragen und die Mitteilung von Änderungen der Mitgliedsdaten sind möglich. Bestellungen von Publikationen können bequem online mittels weniger Mausklicks abgewickelt werden. Rundbriefe des GStB an seine Mitglieder sind auf der Homepage zum Teil ebenfalls verfügbar, da diese Präsenz gegenüber dem Kommunalen Online-Service "kosDirekt" allen Mitgliedern zugänglich ist.

 

Der GStB hat beim Relaunch seiner Homepage die Regeln der Barrierefreien Informationstechnik beachtet und erfüllt weitgehend die (bislang) für Behörden gültigen Anforderungen der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV). Blinde Menschen, die im Internet einen Screenreader und eine Braillezeile nutzen, können dadurch auf die Inhalte der Internetpräsenz zugreifen. Einige Verbesserungen, die sich durch die Neugestaltung der GStB-Homepage für behinderte Menschen ergeben, sind im folgenden aufgeführt:

 

  • Für alle Bilder gibt es eine textliche Alternative; nicht relevante Bilder werden vom Screenreader gar nicht erst erfasst;
  • Durch eindeutige Framenamen können sich blinde User/innen besser und schneller auf der Internetpräsenz orientieren;
  • Das Layout verzichtet auf mehrfach verschachtelte Tabellen. Die Inhalte werden dadurch korrekt wiedergegeben;
  • Treffende Linknamen helfen beim Identifizieren eines Ziels und erlauben ein komfortables Navigieren. Bei manchen Links ist zusätzlich mit title="…" ein Hinweis z.B. auf das Öffnen eines neuen Fensters gegeben worden.
  • Sehbehinderte können die Inhalte ohne spezielle Software nutzen, denn die Schrift ist der Größe ohne weiteres verstellbar. Darüber hinaus bieten die Farben einen ausreichenden Kontrast.
  • Für Farbenblinde ist wichtig, dass alle Informationen auch ohne Farbe verfügbar sind;
  • Mobilitätsbehinderte können alle Links mit der Tab-Taste ansteuern;
  • Dass das Layout selbst durch eine einheitliche Gestaltung (z.B. konsistent verwendete Überschriftenfarbe und -größe) eine schnellere Orientierung ermöglicht, kommt den Wünschen wohl aller Besucher/innen entgegen.

 

Pressemitteilung GStB RLP vom 15 August 2003

 

 

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