"Mehr MITTE bitte!": Drei Projekte zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt

Insgesamt wurden drei Projekte für die Teilnahme am Realisierungswettbewerb „Mehr MITTE bitte! – Ein Wettbewerb für Wohnen und Leben in ländlichen Ortskernen“ ausgewählt, teilte die rheinland-pfälzische Bauministerin Doris Ahnen nach der Sitzung der Jury heute in Mainz mit.

 

„Ich freue mich, dass in den Gemeinden Hamm (Sieg), Kirrweiler und Meudt im Laufe des Jahres 2018 ein Realisierungswettbewerb durchgeführt wird, um die vorbildlichen Projekte, mit denen sich diese Gemeinden und Bauherrn beworben haben, umzusetzen“, erklärte Ahnen. „Alle drei Projekte entsprechen in besonderem Maße den Zielen des Wettbewerbs und zeichnen sich dadurch aus, dass sie attraktive und nachhaltige Lösungen gefunden haben, ihre Dorfmitte zu sanieren und wiederzubeleben.“ Für ein weiteres Projekt in Landau-Godramstein soll zudem ein Ideenwettbewerb durchgeführt werden.

Der Wettbewerb „Mehr MITTE bitte!“ findet zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz und in Kooperation mit der Architektenkammer statt. „Die Wettbewerbsbeiträge der ersten Runde haben bereits gezeigt, wie viel bauliches Potential für zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten in den Orts- und Stadtkernen in Rheinland-Pfalz vorhanden ist“, sagte Bauministerin Ahnen. Deswegen werde der Wettbewerb in einer zweiten Runde fortgeführt.

„Die erste Runde von „Mehr MITTE bitte!“ hat unter Beweis gestellt, dass Projektergebnisse, die aus Wettbewerben hervorgehen, auf die Orte insgesamt ausstrahlen. Diese Planungskultur braucht es gerade im ländlichen Raum“, betonte Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer.


Ziel des Wettbewerbs 2017/2018 sei es, Wohn- und Lebensräume innerörtlich zu erhalten bzw. herzustellen. Es sollen attraktive Ortsbilder (wieder)entstehen, die zu einem guten Wohnen in Orts- und Stadtkernen beitragen. Im Rahmen des Wettbewerbs werden innovative, zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen für das Thema Wohnen, Leben und Arbeiten gesucht, die sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auseinandersetzen und dabei energetische und gestalterische Ansprüche verwirklichen.

„Wir sind davon überzeugt“, so Dr. Karl-Heinz Frieden, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, „dass sich auch dieses Mal wieder mutige Bauherrn und engagierte Gemeinden gefunden haben, die ihre gemeinsamen Projekte tatkräftig und anspruchsvoll umsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zu lebendigen und dynamischen Dorfmitten erbringen werden.“

Das Finanzministerium übernimmt gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Gemeinde- und Städtebund die Kosten für die Durchführung der Realisierungswettbewerbe, die Kosten der Wettbewerbsbetreuung sowie die Preisgelder der Architektinnen und Architekten.



Pressemitteilung des Ministeriums der Finanzen vom 9. Februar 2018

 

 

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