GStB: Ehrenamt ist tragende Säule der lokalen Demokratie und unserer Gesellschaft

„In keinem anderen Land in Deutschland ist das ehrenamtliche Engagement so ausgeprägt wie in Rheinland-Pfalz. Der internationale Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2015 ist für uns Anlass, den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern in unseren Städten und Gemeinden zu danken.

 

Sie sind die tragende Säule unserer Gesellschaft und der lokalen Demokratie – nicht nur jetzt in der Flüchtlingskrise, sondern in den zahlreichen unterschiedlichen Projekten, in denen sich viele Menschen auch längerfristig einbringen, Zeit mitbringen und Einsatz zeigen.


Ehrenamtliches Engagement ist weder selbstverständlich noch ein Modephänomen. Dieses müssen wir uns immer wieder bewusst machen“, so Bürgermeister Aloysius Söhngen, Prüm, Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz (GStB).


„Ehrenamt ist viel mehr als Hilfe in der Flüchtlingspolitik. Tausende von ehrenamtlichen
Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister,
Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, aber auch die vielen Engagierten in unzähligen weiteren Bereichen wie der Kinder- und Jugendbetreuung, der Kirchen oder der Behindertenhilfe. All diese Menschen sorgen dafür, dass die Demokratie vor Ort lebt und die Gemeinschaft gestärkt wird. Das ist nicht nur ein Gewinn für unsere Demokratie, sondern auch eine wichtige Sinnfindung im Leben für jeden Einzelnen.


Wir müssen alles daran setzen, das ehrenamtliche Engagement weiter zu stärken, zu stützen und die Betroffenen auch nicht zu überfordern“, betont Bürgermeister Ralph Spiegler, Nieder-Olm, Stellvertretender Vorsitzender des GStB.


„Erforderlich sind klare Regelungen über die Freistellung zur Wahrnehmung von Ehrenämtern und die Möglichkeit der Städte und Gemeinden, das Ehrenamt vor Ort
finanziell zu unterstützen. Da Engagementförderung als freiwillige Aufgabe nur bei
entsprechender Kassenlage erfolgen darf, müssen den Städten und Gemeinden
hierzu auch die finanziellen Rahmenbedingungen belassen werden, damit wir unsere Vereine und Gruppen entsprechend unterstützen können und dürfen. Hier ist das Land in der Pflicht“, fordert Söhngen.


„Gleichzeitig gilt es das Potenzial sowohl bei jungen, aber auch bei älteren Menschen durch passgenaue Angebote vor Ort auszubauen. Nur wenn uns das weiterhin gelingt und wir noch besser werden, kann die Bürgergesellschaft und die Demokratie weiter wachsen und auch die wichtige Aufgabe der Integration von vielen Flüchtlingen aus aller Welt gelingen“, sagt Kirchheimbolandens Bürgermeister Axel Haas, Stellvertretender Vorsitzender des GStB, abschließend.


Pressemitteilung GStB RP vom 04.12.2015

 

 

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