GND Freiwilligen Netzwerk startet in Rheinland-Pfalz - Generationen Netzwerk für Deutschland kooperiert mit GStB

Der GND e.V. – Generationen Netzwerk für Deutschland – startet in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit dem bundesweit ersten Kooperationspartner, dem Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz (GStB), wurde der erste Meilenstein für den Aufbau des bundesweiten GND Freiwilligen Netzwerks gelegt.
 

Logo des GND e.V.Bereits  am 16. April 2011 eröffnet in Bad Breisig, in den Räumen der alten Hauptschule, das erste Freiwilligen Büro. Die nächsten Büros sind in Montabaur und Wissen geplant.  „Der GND passt sehr gut nach Rheinland-Pfalz“, sagt GND-Vorstand Claudia Rutt.

 

„Rheinland-Pfalz ist im Bereich Freiwilligen-Arbeit gut aufgestellt und gleichzeitig offen für neue Ideen. Das war der Grund, warum wir hier unsere ersten Büros eröffnen und Rheinland-Pfalz als Pilot-Bundesland ausgewählt haben. Zudem haben wir mit dem GStB einen starken Partner gefunden, der uns sehr unterstützt und gemeinsam mit uns den Ausbau des Netzwerkes mit weiteren Büros vorantreiben wird.“

 

Der GND ist ein unabhängiger Verein für  Menschen mitten im Leben. Über regionale Freiwilligen Büros, die bis 2015 bundesweit flächendeckend sein sollen, gilt es, im Austausch mit örtlichen Vereinen und Initiativen mitgliederspezifische Angebote vor Ort auf- und auszubauen, wo Bedarf herrscht, und die Beratungsdienstleistung des GNDs regional zugänglich zu machen. Dabei setzt der GND auf die Unterstützung ehrenamtlicher Mitglieder, die als eine Art Informations-Lotse vor Ort für alle spezifischen Themen ansprechbar sind. Der GND bietet neben dem Freiwilligen Netzwerk unabhängige Beratung in jenen Lebensbereichen an, die für Menschen in der zweiten Lebenshälfte besonders relevant sind, wie z.B. Pflege und Gesundheit, Vorsorge und Finanzen, Freizeit & Lifestyle.

 

„Wir begrüßen die Idee des Generationen Netzwerks für Deutschland sehr“, sagte Winfried Manns, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des GStB. „Sie ist gut für unsere Gemeinden, die bei schwierigen Finanzverhältnissen die Auswirkungen des demografischen Wandels spüren. Die Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement ist vorhanden – sie muss nur umgesetzt werden und ihren Platz finden. Das kann sie beim GND.“


In Bad Breisig sind zum Start bereits sieben Freiwillige an Bord. „Ich bin froh, dass wir zu den ersten in Deutschland gehören, getreu dem Motto: Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken“, sagt Bernd Weidenbach, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig. „Wir wollen unsere Gemeinde voranbringen. Der GND bietet eine unabhängige Plattform für Freiwilligenarbeit, mit der die Kommunen mitgestaltet werden können.“

Auch Edmund Schaaf, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, sieht der Eröffnung des Büros in seiner Gemeinde mit Freude entgegen: „Früher war es selbstverständlich, dass sich die Menschen gegenseitig halfen - in den Familien, in der Nachbarschaft. Dies nahm in den letzten Jahrzehnten durch die Individualisierung unserer Gesellschaft ab. Immer mehr wird deutlich: Der Staat und die Gemeinden können auf Dauer die Solidarität in unserer Gesellschaft nicht ersetzen.

 

Der demografische Wandel erfordert es, uns wieder auf die alten Tugenden zu besinnen und uns gegenseitig zu helfen - die Jungen den Alten und die Alten den Jungen. Die Zusammenarbeit mit GND bietet uns in der Verbandsgemeinde Montabaur eine gute Möglichkeit, das ehrenamtliche Engagement zu beleben und dabei auch neue zeitgemäße Wege zu beschreiten."  

 

Weitere Informationen

 

 

Pressemitteilung vom 14. April 2011

 

 

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