Wechsel des Geschäftsführers beim GStB; Winfried Manns folgt auf Reimer Steenbock

Über 350 Gäste aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie aus den Ministerien, den Verbänden und Kammern haben im Kurfürstlichen Schloss in Mainz Reimer Steenbock als Verbandsdirektor des GStB verabschiedet und gleichzeitig seinen Nachfolger Winfried Manns begrüßt.

 

Der Stellvertretende Vorsitzende des GStB, Bürgermeister Heijo Höfer (Verbandsgemeinde Altenkirchen und Stadt Altenkirchen), stellte in seiner Begrüßung fest, dass Reimer Steenbock den GStB über viele Jahre wie kein anderer verkörpert hat. Als Geschäftsführer habe er den GStB nach innen wie nach außen mit hoher Sachkompetenz und großem persönlichen Einsatz vertreten. Mit seinem Ausscheiden gehe eine Ära zu Ende.

Für den Landtag lobte Vizepräsident Heinz-Hermann Schnabel, MdL, Reimer Steenbocks Sachverstand, Kompetenz und Professionalität. Er habe viel für die kommunale Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz geleistet.

 

Für die Landesregierung würdigte Innenminister Karl Peter Bruch, MdL, das erfolgreiche Wirken Steenbocks im Interesse der Gemeinden und Städte. Mit Fantasie und Kreativität, viel Gespür für das Notwendige und das politisch Machbare habe Steenbock die Modernisierung der Kommunalverwaltung vorangetrieben und zu allen anstehenden Kommunalthemen Stellung bezogen. Im Auftreten stets klar und deutlich, fair und verlässlich.

 

Dr. Gerd Landsberg, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, würdigte Steenbocks Engagement auf der Bundesebene und verwies beispielhaft auf den Aufbau kommunaler Strukturen in den neuen Bundesländern, speziell in Thüringen.


Georg Schirmbeck, MdB, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, sprach mit Steenbock seinen Stellvertreter und Vizepräsidenten an und bescheinigte ihm einen hohen Einsatz zum Wohle der Waldbesitzer in Deutschland.

 

Ab 01.10.2008 übernimmt Winfried Manns die Tätigkeit als Verbandsdirektor und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des GStB. Er scheidet aus seinem Amt als Vorsitzender des GStB sowie als hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Konz und als ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Konz aus. Im GStB hatte Manns seit dem Jahre 2004 – im turnusmäßigen Wechsel mit Bürgermeister Heijo Höfer – das Amt des Vorsitzenden bzw. des Stellvertretenden Vorsitzenden inne.

 

Winfried Manns bezeichnete es als sein Ziel, das unter Steenbock erreichte Leistungsniveau des GStB zu halten und an die neuen, sich immer wieder ändernden Anforderungen anzupassen. Eine wichtige Aufgabe des GStB in der Zukunft werde es sein, auch im Detail unter-schiedliche Interessen der Mitglieder in gemeinsamen Zielvorstellungen zu bündeln und den solidarischen Zusammenhalt innerhalb des Verbandes zu fördern.

 

Zur Person


Winfried Manns

Geboren am 03.04.1950 in Ötzingen/Westerwald

Ausbildung
Abitur 1970 in Montabaur

Studium der Rechtswissenschaften und der Soziologie von 1972 – 1978 in Frankfurt,
2. Juristisches Staatsexamen 1981

Beruflicher Werdegang

1981 – 1987 Beamter (zuletzt als Verwaltungsoberrat) beim Landesarbeitsamt Hessen
in Frankfurt/Main und bei der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg

1987 – 1992 Baureferent (zuletzt als Stadtverwaltungsdirektor) bei der Stadt Mainz,
fachlicher Vertreter des Baudezernenten

1992 – 2008 Hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Konz und
ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Konz

ab 01.10.2008 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des
Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz


Der Festakt anlässlich des Geschäftsführerwechsels war ein Symbol für die hohe Anerkennung, die der GStB in Rheinland-Pfalz genießt. Auf Basis einer freiwilligen Mitgliedschaft sind die 2.294 kreisangehörigen Gemeinden und Städte sowie die 163 Verbandsgemeinden vollzählig im GStB organisiert. Die Mitglieder des GStB wiederum repräsentieren ca. 2,6 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner des Landes Rheinland-Pfalz. Der GStB vertritt die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung gegenüber Landtag, Landesregierung, Ministerien und Öffentlichkeit. Darüber hinaus informiert und berät er seine Mitglieder.

 

Pressemitteilung GStB RLP vom 26. September 2008  

 

 

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