„Erfurter Erklärung“ zur Energiewende verabschiedet

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) hat auf ihrer Sitzung am 21.06.2011 die so genannte „Erfurter Erklärung – Energiewende und Klimawandel erfordern neue Strategien für den Wald“ verabschiedet.
 
„Mit dieser Erklärung,“ so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB „fordert die deutsche Forstwirtschaft angesichts der eingeleiteten Energiewende als Folge der Ereignisse von Fukushima eine Neubewertung von Wald und Holz und ein Umdenken in der nationalen und europäischen Waldpolitik.“

Vorhandene Strategien müssen überprüft und neue Strategien entsprechend zielgerichtet entwickelt werden. Kernpunkte der Erklärung sind die strikte Ablehnung pauschaler und fachlich nicht begründeter Waldflächenstilllegungen sowie die Forderung nach Erhalt der Multifunktionalität und der nachhaltigen Bewirtschaftung deutscher Wälder auf ganzer Fläche.

Darüber hinaus müssen die Rahmenbedingungen für die Forstwirtschaft deutlich verbessert werden, um der Bedeutung des nachwachsenden und umweltfreundlich produzierten Rohstoffes Holz gerecht zu werden. „Der deutsche Wald als vielfältiger Lebensraum sowie wichtiger Rohstofflieferant und mit seinen positiven Auswirkungen auf Mensch und Klima ist dank unserer nachhaltigen, naturnahen und verantwortungsvollen Bewirtschaftung gut vorbereitet auf die Herausforderungen der Zukunft. Wir lassen nicht zu, dass diese Zukunft leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird!“ so Schirmbeck abschließend.

(Quelle: Pressemitteilung 10/2011 des DFWR vom 21.06.2011)

 

 

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